Erholungsort Rumbach
Rumbach – staatlich anerkannter Erholungsort
Rumbach liegt im Südwesten des Biosphärenreservats – Naturpark Pfälzerwald im Dahner Felsenland und Grenzgebiet Nordvogesen / Elsass. Die kleine, feine und faire Gemeinde hat den Strukturwandel von der Schuhindustrie zur Wohn- und Tourismusgemeinde gemeistert. Unterhalb der Christuskirche (11. Jh.) bilden Fachwerkhäuser den historischen Ortskern, der über eine Erhaltungs- und Gestaltungssatzung erhalten wird. Mit viel ehrenamtlichem Engagement wurden Laufbrunnen sowie ein Bächlein wiederbelebt und ein Generationenpark errichtet.
Unser schmucker Erholungsort Rumbach, eines der schönsten im Wasgau, liegt geschützt in einem Hochtal, umgeben von Wiesen und Wäldern. Die weitläufige Gemarkung mit teilweise schroffen Berghängen wird von vielen Tälern mit Grünland durchzogen und liegt in dem von der UNESCO geschützten Biosphärenreservat Pfälzerwald - Nordvogesen.
Die Gemeinde Rumbach hat den größten Flächenanteil des 120 ha großen Naturschutzgebiet 'Königsbruch'. Östlich reicht die Gemarkung bis zur Wieslauter und umfaßt noch die Straßen Falkeneck, Falkenmühle und ein Teil der Finsternheimer Straße. Die 'Falkenmühle' ist eine historische Mühlenanlage, der einst mächtigen Wegelnburg und liegt an der Wieslauter, in unmittelbarer Nähe der Ortsgemeinde Bundenthal.
Im Mittelpunkt unseres Ortskerns liegt die 1000-jährige romanische Wehrkirche, die Christuskirche mit alten sehenswerten Fresken. Bis 1957 hieß die Kirche 'Sankt Gangolf Kirche' und wurde umbenannt in Christuskirche. 1958 fand man bei Renovierungsarbeiten wertvolle Fresken und Wandmalereien aus dem 13. Jahrhundert, ebenso wurde ein mittelalterliches Grab entdeckt.
Wappen
Das Wappen zerfällt in zwei Hälften. Die untere Schildhälfte geht auf die Lage und den Ortsnamen Rumbach ein: Die Tannen versinnbildlichen den Waldreichtum, der umgestürzte Baumstamm wie auch der Baumstumpf sind in gleicher Weise sinnbildlicher Ausdruck des Ortsnamens, der sich über Ronbach von Ron oder Rone ableitet, was sowohl umgestürzter Baumstamm als auch Baumstumpf oder Koltz bedeuten kann. Nach Christmann ist der Ort in einem Gelände mit umgestürzten Baumstämmen und -stümpfen entstanden die zunächst dem Ort, danach dem Bach den Namen gaben. Das Suffixbach im Ortsnamen wird durch die Wellenlinie ausgedrückt. Die obere Schildhälfte übernimmt in vertauschten Farben, das alte auf ein Siegel von 1730 zurückgehende Wappen von Schönau, zu dessen Amt das Amt Wegelnburg gehörte.



